SMM-Mannschaft 1. Liga

Als kleiner Verein ohne grosses Budget muss man sich etwas einfallen lassen, um in der 1. Liga bestehen zu können. Wir haben also die Ärmel hochgekrempelt und mit Unterstützung von verschiedener Seite das Projekt "1. Liga" in Angriff genommen.

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Aktuelles aus der 1. Liga

Bericht zur 7. Runde von Mannschaftsleiter Martin Dürst

Im Vorfeld der Partie wurde im Glarner Team darüber spekuliert, ob Wädenswil, das für den Ligaerhalt dringend einen Sieg brauchte, erstmals dieses Saison gleich beide ungarischen Grossmeister, welche sie von Zeit zu Zeit spielen liessen, einsetzen. Der Mannschaftsleiter setzte mit der Haltung, dass sich die Glarner auf die eigenen Stärken und nicht diejenigen der Gegner konzentrieren sollten, den Diskussionen ein Ende und entschied, das Team ganz konventionell aufzustellen. Die Überraschung war dann aber doch gross, dass Wädenswil gleich 3 Grossmeister an den Brettern 1, 3 und 4 aufgestellt hat. Unser starker Junior Fabian Bänziger, der am Vorabend von einem starken Rundenturnier aus Griechenland zurückgekehrt war, musste mit einem deutlich schwächeren Gegner Vorlieb nehmen. Da kamen schon Gedanken auf wie "hätten wir doch auch taktisch ausgestellt".

Es entwickelten sich an allen acht Brettern umstrittene Partien, wobei sich das Glarner Team an die Anweisungen des nicht selber spielenden Mannschaftsleiters hielten, möglichst ruhig und ohne grosses Risiko zu spielen. Denn schliesslich mussten die Wädenswiler was riskieren um zu gewinnen. Trotzdem musste sich Ufuk am 3. Brett als ersten gegen einen der starken Grossmeister geschlagen geben. Nun stellte sich die Frage, ob die Glarner dies an einem der anderen Bretter ausgleichen könnten. Oswald musste als erster in ein Unentschieden einwilligen. Kurz darauf ereilte auch Fabian Ferster trotz Gewinnversuchen gegen einen schwächer eingestuften Gegner das gleiche Schicksal. Ein erster Lichtblick war dann das Unentschieden von Jaroslaw am ersten Brett gegen den stärksten Grossmeister in den Reihen der Gegner. So stand es nach vier Stunden 2 1/2 : 1 1/2 für Wädenswil. Fabian Bänziger tat sich am 2. Brett erstaunlich schwer gegen den deutlich schwächeren Gegner. Mit viel Geduld gelang es ihm dann aber doch, nach beinahe 4 1/2 Stunden Spielzeit den Ausgleich für Glarus zu erzielen. Kurz darauf brachte Dario (der auf Anraten des Mannschaftsleiters ein frühes Remisangebot abgelehnt hatte) die Glarner sogar in Front. Da ein 4:4 auf theoretisch den Gruppensieg und damit das Heimrecht im Aufstiegsspiel bedeutete, offerierte Olga trotz Mehrbauer im Turmendspiel ihrem Gegner ein Unentschieden, was dieser annahm. Und auch Guido gelang es gegen einen Grossmeister, ein Unentschieden zu erzielen, wobei da bis zur letzten Figur gekämpft wurde.

Glarus 1 gewinnt damit die Ostgruppe der 1. Liga ohne Niederlage sourverän und darf nun am 2. November in Glarus das Aufstiegsspiel in die NLB bestreiten. Ein Aufstieg wäre ein Meilenstein in der bald 100-jährigen Geschichte des Schachklubs Glarus, denn in der NLB waren die Glarner noch nie.

 

 Wädenswil 1 - Glarus 1   3.5 : 4.5

 

GM Peter Prohaska (2581) - IM Jaroslav Krassowizkji (2397)   remis

Kurt Blattner (1976) - IM Fabian Bänziger (2376)    0 : 1

GM Gergely Antal (2539) - FM Ufuk Tuncer (2325)   1 : 0

GM Aleksandar Colovic (2446) - Guido Neuberger (2242)  remis

Peter Szakolczai (2186) - Dario Bischofberger (2176)  0 : 1

Martin Milan (2053) - Oswald Bürgi (2080)  remis

Przemek Drochimirecki (2058) - Olga Kurapova (1972)   remis

Marcel Bodmer (2044) - Fabian Ferster (2151)   remis 

Die ersten vier Bretter in der ersten Runde (v.l.n.r.):

Ufuk Tuncer, Dario Bichofberger, Guido Neuberger und Peter Fuchs

Der Architekt und Mannschaftsleiter des neuen Glarner 1.-Liga-Teams: Martin Dürst.

Gülüzar Hüseynova, unsere jüngste Spielerin (12 Jahre)

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Spiellokal

Hotel Stadthof

Saal 1. Stock

Kirchweg 2, 8750 Glarus

 

Klubabend

Montag, ab 20 Uhr

Der Schachklub Glarus ist Mitglied des Schweizer Schachbundes (SSB).

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Information / Kontakt

Fritz Bolliger, Präsident

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update: 06.10.2019