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SGM 7. Runde: Glarus (1806) - Romanshorn (1804)

Andreas HugMar 7, 2026

Glarus (1806) - Romanshorn (1804)

GlarusRomanshornResultat
Jan Selinga (2023)Peter Eberle (1907)½-½
Peter Stöckli (1902)Ruedi Ambühl (1917)1-0
Jakob Schmid (1822)Armin Limacher (1819)½-½
Matthias Küng (1769)Beat Meier (1815)0-1
Daniel Jenny (1706)Reto Felber (1574)½-½
Glarus 2½Romanshorn 2½

In der letzten Runde der SGM empfingen wir Romanshorn zum entscheidenden Heimspiel in Glarus. Die Ausgangslage hätte kaum dramatischer sein können: Ein Sieg würde den Ligaerhalt aus eigener Kraft sichern — ein Unentschieden hingegen würde uns vom Abschneiden der Konkurrenz abhängig machen.

Von Beginn an präsentierten sich die Partien ausgeglichen. An allen Brettern hielten sich Weiß und Schwarz in etwa die Waage — auch die ELO-Zahlen ließen keinen klaren Favoriten erkennen. Lediglich Jan und Köbi deuteten früh leichte Vorteile an und verfügten über gute Angriffsmöglichkeiten. Die Spannung war spürbar.

Als Erstes einigte sich Dani mit seinem Gegner auf ein Remis.

Zwischenstand: ½ : ½ (Brett 5)

Auch Köbi fand im Turmendspiel keinen Weg zum vollen Punkt — die Stellung war zu ausgeglichen, ein Remis das logische Ergebnis.

Zwischenstand: 1 : 1 (Bretter 3 und 5)

Dann der erste echte Lichtblick des Nachmittags: Peter erkannte im Springer-/Läuferendspiel seine Gewinnchancen und nutzte sie konsequent. Ein verdienter Punkt für Glarus.

Zwischenstand: 2 : 1

Matthias hatte sich in eine komplizierte taktische Auseinandersetzung gestürzt, die jedoch nicht vollständig aufging. Mit Materialnachteil, aber zwei starken Läufern, kämpfte er lange weiter — am Ende musste er sich geschlagen geben.

Zwischenstand: 2 : 2

Damit ruhten alle Hoffnungen auf Jan. Er hatte einen vielversprechenden Angriff aufgebaut, der jedoch nach einigen Ungenauigkeiten verpuffte — und die Stellung kippte zusehends. Plötzlich stand sein Gegner mit drei starken verbundenen Freibauern für eine Figur gefährlich da. In dieser heiklen Lage bot Jan Remis an, das sein Gegner annahm.

Endstand: 2½ : 2½

Ein hart erkämpftes Unentschieden, das den Spielverlauf fair widerspiegelt. Ob es zum Ligaerhalt reichen würde, hing nach Spielende noch von den Resultaten der Konkurrenz ab — und die Nachrichten waren gut: Sowohl Gonzen als auch Chur 2 verloren ihre Partien. Damit ist der Ligaerhalt gesichert.

Ein schöner Abschluss einer intensiven Saison — der Ligaerhalt ist geschafft.

Andreas Hug

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